Einstellung Irischer Übersetzer eine Herausforderung
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Die Generaldirektion für Übersetzung (DGT) und für Dolmetschen (SCIC) mussten auf Grund der EU-Erweiterung und Aufnahme drei neuer Sprachen als ofizielle Sprachen zahlreiche Linguisten einstellen. Zum 1. Januar 2007 arbeiteten über 30 Übersetzer für Bulgarisch und Rumänisch für die DGT und weitere 150 erfolgreiche Kandidaten stehen für jede dieser Sprachen auf der Warteliste, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Einstellung von ausreichend Übersetzern für die Sprachen der beiden neuen Beitrittsländer scheint lediglich eine Frage der Zeit zu sein, doch die Aufnahme des Irischen in die Liste der offiziellen Sprachen der EU stellt eine weitaus größere Herausforderung dar, da der Übersetzermarkt begrenzt ist. Die DGT hat mit einem Übersetzer, einem Assistenten und einem Manager für diese Sprache begonnen. Weitere zwei Übersetzer werden ihre Arbeit in den kommenden Monaten aufnehmen. Im Jahr 2006 beliefen sich die Kosten für das Dolmetschen in den EU-Institutionen auf 195 Millionen Euro, was 0,42 ? pro Bürger pro Jahr entspricht. Es wird davon ausgegangen, dass die Dolmetschkosten nach dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens und der Aufnahme von Irisch pro Kopf nicht steigen werden. Für das Jahr 2007 werden die Kosten für Übersetzung in der Kommission auf etwa 302 Millionen Euro geschätzt. Die Kosten für alle Übersetzungs- und Dolmetschdienste in allen EU-Institutionen sind geringer als 1% des Gesamtbudgets der EU von 112 Milliarden Euro. Quelle: Europa |